Bundesregierung verlängert Rückmeldefrist zur Befragung Wirtschaft und Menschenrechte

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VDMA ruft seine Mitglieder zur Teilnahme auf und stellt umfangreiches Unterstützungsmaterial zur Verfügung. Die Rückmeldefrist des aktuell laufenden Monitorings der Bundesregierung zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte wurde bis 31. Oktober verlängert.

Bundesregierung verlängert Rückmeldefrist - sind Sie dabei?

Mit dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) erwartet die Bundesregierung, dass alle deutschen Unternehmen bis 2020 gemäß ihrer Größe, Branche und Position in der Lieferkette, freiwillige Prozesse zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht einführen. Der NAP beschreibt dafür fünf Kernelemente, die Unternehmen anwenden sollen, um im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen zu verhüten und zu mildern. 

In diesem Jahr lässt die Bundesregierung zum ersten Mal den Umsetzungsstand der menschenrechtlichen Sorgfalt in deutschen Unternehmen durch eine Umfrage ( Monitoring-Verfahren ) feststellen. Aufgrund des Datenschutzes wurde die Umfrage bisher nur an Info@ Adressen versandt. Jedes Unternehmen kann sich erkundigen, ob es Teil der Stichprobe ist. Es genügt eine E-Mail an: nap.monitoring@de.ey.com

Der NAP stellt ein rechtlich nicht bindendes Dokument der Bundesregierung dar. Im NAP wird unter anderem die Erwartung formuliert, dass im Jahr 2020 mindestens 50 Prozent der deutschen Unternehmen die Vorgaben aus dem NAP einhalten. Das Monitoring erfolgt in Form einer repräsentative Befragung in Deutschland ansässiger Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten dar.

Um repräsentative Ergebnisse sicherzustellen, wurde die Stichprobe nun um weitere 1000 Unternehmen erweitert und die Frist zur Beantwortung des Fragebogens bis zum 31. Oktober 2019 verlängert. Die gesamte Befragung erfolgt anonymisiert.

 

VDMA ruft Mitglieder zur Teilnahme auf und stellt Unterstützungsmaterial zur Verfügung

Der VDMA stellt seinen Mitgliedern umfangreiches Unterstützungsmaterial zur Verfügung und appelliert an alle Unternehmen, die von der Befragung betroffen sind, mitzumachen. Nur so haben Firmen die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. 

 

Ihre Ansprechtpartner im VDMA

Für Fragen rund um den NAP steht Ihnen im VDMA ein Expertenteam, bestehend aus Anette Binder, Abteilung Recht, Dr. Susanne Engelbach, Abteilung Außenwirtschaft und Judith Herzog-Kuballa, Abteilung Technik, Umwelt und Nachhaltigkeit, zur Verfügung. Weiterführende Informationen zum NAP finden Sie hier (nur für Mitglieder).