Deutscher Umweltpreis 2019 – Die Kandidatensuche läuft

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Die Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2018 liegt erst wenige Wochen zurück, aber die Vorbereitungen für das Jahr 2019 laufen bereits wieder an.

Die Kandidatensuche für den unabhängigen und mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis 2019 hat begonnen. Bis zum 15. Februar 2019 haben rund 200 Personen und Institutionen – darunter der VDMA – die Möglichkeit, ihre Favoriten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Mit dem höchstdotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen haben.

Seit 1993 verleiht die DBU ihren Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu „anstiften“, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen. Ihre Leistungen sollten modellhaft und praktisch umsetzbar sein, um einen möglichst großen Nachahmungseffekt zu erzielen.

Die Empfehlungen werden einer unabhängigen und hochkarätigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger. Unter anderem wurden schon der Ozonforscher und spätere Nobelpreisträger für Chemie, Professor Dr. Paul J. Crutzen (1994), und der ehemalige Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer (2002), mit dem Preis ausgezeichnet.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Bewerbungsverfahren durch die DBU wieder komplett online durchgeführt (https://www.dbu.de/ureg; Registrierungs-PIN: 20353, Passwort: htrqpu).

Die Vorschläge sind zunächst nur für den VDMA einsehbar und werden erst nach interner Prüfung an die DBU weitergeleitet. Um ausreichend Vorlauf für eventuelle Vorschläge zu haben, sollten die Bewerbungsunterlagen bitte bis spätestens 1. Februar 2019 vorliegen.

Bei Fragen zum Umweltpreis bzw. zum Online-Verfahren wenden Sie sich gerne an den Karl-Werner Benz.